Dienstag, 13. Dezember 2005

Die folgenden Bilder sind Ende Oktober entstanden und zeigen die reifen Samenst?nde von Montbretien (Crocosmia). Eigentlich entferne ich die verbl?hten Rispen eher, damit die Pflanze ihre Kraft in die Ausbildung einer kr?ftigen Zwiebel legt.

 
Die Montbretie ist ein Liliengew?chs und stammt urspr?nglich aus S?dafrika. Sie kann sowohl schattig als auch in voller Sonne angebaut werden. An den Boden stellt sie keine besonderen Anspr?che. H?ufig liest man, dass die Zwiebeln ?hnlich Gladiolen im Herbst ausgegraben und ?berwintert werden sollen. Da ich meine Montbretien als Unterpflanzung von Stammrosen benutzt habe, k?nnte ich sie schlecht ausgraben und gebe ihnen nur einen leichten Winterschutz aus Tannenzweigen. Allerdings habe ich auch noch keine b?sen Erfahrungen gemacht, dass die Zwiebeln auswintern.
Die folgenden Bilder zeigen die imposanten Bl?tenst?nde der Montbretien und wurden am 10.07. aufgenommen:

Ein Link zum Thema Montbretien
Klaus-Peter
Dienstag, 6. Dezember 2005

Seit mehreren Wochen bl?ht bei mir eine Pflanze, die als eine etwas umstrittene Arzneipflanze gilt. Dazu als Einf?hrung ein Link, der sehr interessant die Falsche Meerzwiebel (Ornithogalum caudatum/auch: Geschw?nzter Milchstern) beschreibt.
Link mit einer Beschreibung der Falschen Meerzwiebel
Vergleichend dazu ein Link zu einer Pflanze, die man ebenfalls Meerzwiebel nennt: Urginea maritima
www.kraeuter-apotheke.net/meerzwiebel.htm
Bildverweis dazu
Beide Pflanzen sehen sich sehr ?hnlich.
Ich m?chte mit den folgenden Bildern den sehr imposanten Bl?tenstand der Falschen Meerzwiebel zeigen:

Der Saft soll ?hnlich Aloe Vera zur Wundheilung, bei Verbrennungen und Verletzungen nutzbar sein. Die Pflanze an sich verw?chst Verletzungen sehr rasch. Es bilden sich an den Verletzungsstellen meistens kleine Brutzwiebelchen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Zwiebelgew?chsen oberirdisch.


Die Meerzwiebel ist eine imposante Pflanze auf dem Fensterbrett geworden, wo ich sie warm ?berwintern will. Im Fr?hjahr werde ich sicherlich die kleinen Brutkn?llchen abtrennen und einpflanzen.
Klaus-Peter
Montag, 5. Dezember 2005

Inzwischen war es zwischendurch schon sehr winterlich und es ist die Zeit gekommen die gefiederten Freunde im Garten zu helfen , das sie gut über den Winter kommen um uns dann mit den beginnenden Frühling mit Ihren Gesang zu erfreuen.

Wir haben unsere Futterstelle für die Vögel innerhalb der Krone eines Schneeballstrauches etwa 5m vom Küchenfenster entfernt. Der Schneeballstrauch ist etwas verwildert und sehr verästelt und bietet dadurch einen guten Schutz vor größeren Raubvögeln die durch dieses Astgestrüpp schlecht durchfliegen oder zuschlagen können. Es tummeln sich neben den lauten und dauernd streitenden Spatzen, Finken, verschiedenen Meisenarten wie Kohlmeisen,Blaumeisen,Sumpfmeisen und Kleiber daneben auch Buntspechte, Eichelhäher und am Boden finden sich oft Fasane (und auch Rehe ein). Dies allerdings erst im tiefen Winter.

Es wird zwar oft darauf hingewiesen, das man den Vögeln nichts Gutes tut, wenn man sie im Winter füttert, weil dadurch die Fähigkeiten verloren gehen, sich in solchen extremen Situationen zu versorgen. Man soll jedenfalls, wenn man zum Füttern angefangen hat, das dann konsequent durchhalten, da sich die Vögel zu sehr auf dem automatischen Nachschub verlassen und es verlernt haben selbst im Winter Futter zu suchen. Die Vögel belohnen die Fütterung durch ein reges Treiben (solange es Tageslicht hat) und man wird verleitet das sich bietende Schauspiel durch die warme Stube zu betrachten und sich auf den Frühling zu freuen wenn sie den Garten und die Umgebung des Hauses durch ihr Dasein bereichern.
"Gefiederte Besucher im Winter" vollständig lesen
Dienstag, 29. November 2005
Ende Oktober habe ich ein paar Fotos von Samenst?nden der Hosta (Hosta coerulae/ auch Herzlilie oder Funkie genannt) gemacht:

Die Hosta ist eine winterharte Staude, die vor allem wegen ihrer attraktiven Bl?tter sehr beliebt ist. Ich habe mehrere Hosta als Unterpflanzung von kleinen B?umchen in meinem Garten. Die Pflanzen bl?hen von Juni bis Juli. Die Bl?tenst?nde erheben sich deutlich ?ber das Blattwerk. Die Samenst?nde, die ich normalerweise nach dem Verbl?hen abschneide, beherbergen mehrere unf?rmige kantige Samen.
Jetzt der angelesene Teil: Man kann die Samen entweder im Herbst auss?en. Dann keimen sie Fr?hjahr. Eine andere Quelle spricht davon, dass man direkt im Fr?hjahr auss?t. Pflanzw?rdige Hosta sollte man ?ber die Samervermehrung aber erst im Folgejahr erwarten. Diese sollen dann aber in der Regel nicht sortenrein sein. Deshalb wird eine Vermehrung ?ber eine Teilung des Wurzelstockes praktiziert.
Beides habe ich selbst noch nicht praktiziert; werde ich sicher in n?chster Zeit auch nicht unbedingt versuchen.
Weitere 2 Bilder, die ich am 29.10. machte:
Klaus-Peter
Sonntag, 27. November 2005

Die Früchte der Mispel werden in der Regel erst durch die Einwirkung eines Kälteschocks (Frost) reif. Unreif sind sie steinhart und weil zu herb, völlig ungeniessbar. Man kann die Mispeln ab November auch unreif ernten und in einer dünnen Schicht auf Stroh ausbreiten und die Nachreife die einige Zeit benötigt abwarten(2 Wochen bis 2 Monate). Die Mispel ist reif wenn die Konsistenz teigig wied und sich die Frucht dunkel verfärbt , dann haben sie einen angenehmen säuerlich aromatischen Geschmack.
Die Mispeln (Mespilus) sind eine Gattung, die zur Unterfamilie der Kernobstgewächse (Maloideae) gehört, in der Pflanzenfamilie der Rosengewächse (Rosaceae). Die ursprüngliche Heimat der Mispel ist Vorderasien(Iran). Es gibt mehrere Arten aber bei uns in Mitteleuropa wird vorwiegend nur die Art Echte Mispel (Mespilus germanica) kultiviert. Die Wildformen dieser Art waren mit Dornen ausgestattet ist heutzutage die Mispel durch züchterische Selektionen dornenfrei.
Die Mispel ein Großstrauch oder Baum der bis zu 8m hoch werden kann , war in Mittelalter als Frucht sehr gefragt und wird jetzt eher selten angebaut. Im Mai bis Juni blüht der Baum mit großen leuchtend weißen Blüten und die Blüte sitzt meist einzeln (selten zu weit) an den Spitzen der Kurztriebe. Dadurch sind sie auch leicht von ähnlichen Obstbäumen zu unterscheiden. Die Früchte werden etwa 3 - 6mm ø groß. Zuerst sind die Früchte grün um nach dunkelbraun voll auszureifen. Mispelfreunde geniessen die reife Frucht im rohen Zustand wegen ihren artspezifischen säuerlichen aromatischen Geschmacks. Allerdings ist der Anteil von Fruchtfleisch im vergleich zu den ungeniessbaren Anteilen wie Kerne und Haut, relativ niedrig. Mispeln enthalten reichlich Invertzucker,Säuren und Pektine. Man kann auch Kompotte und Konfitüren aus dieser Frucht herstellen. Die Früchte wurden auch zur Verbesserung der Haltbarkeit dem Wein oder Most zugefügt, wegen den hohen Gerbsäureanteil der Früchte. Ich selbst stelle aus den Mispeln ein herrlich erfrischendes Mispelgelee her. Dazu verwende ich einen Dampfentsafter in dem ich die reife Früchte aufgerissen hineingebe und 60 Minute dämpfen lasse. Vom gewonnenen Saft erzeuge ich ein Gelee durch Aufkochen des Mispelsaftes mit Gelierzucker. Die Fotos in diesem Beitrag stammen von einen Mispelbaum (kurz vor der Ernte) der zwar bereits seine Blätter durchgehend verloren hat aber trotzdem sind der Großteil der Früchte noch nicht vollreif. Mehr über MispelnVielfältiges über die Mispel natur-lexikon.comBlüte und Frucht einer Mispel
"Die Mispel" vollständig lesen
Dienstag, 15. November 2005

Dieses Jahr hatte ich die erste eigene Ernte von Knollenziest (Stachys sieboldii). Diese Pflanze stammt aus Japan und China und kam Anfang des 19.Jahrhunderts nach Europa. Im Gegensatz zu den drei heimischen Ziest-Arten sind die verdickten Wurzelrhyzome e?bar.
Beim Waldziest (Stachys sylvatica/ auch Waldnessel genannt) und beim Echten Ziest (Stachys officinalis/auch Heilziest genannt) wird vom Genu? der Wurzeln abgeraten, da sie bitter schmecken sollen und f?r Erbrechen sorgen k?nnen. Der ebenfalls heimische Sumpfziest (Stachys palustris/auch Schweiner?be genannt) soll bedingt genie?bar sein. Der Vollst?ndigkeit halber sein noch der Wollziest (Stachys lanata/Schafohr) erw?hnt, ?ber den mir keine Aussage m?glich ist.

Doch zur?ck zum Knollenziest. Diese Pflanze wird haupts?chlich in Frankreich als Gem?se kultiviert. Man findet sie mitunter auch unter dem Namen Crosne erw?hnt. Die kleinen Kn?llchen sind mehrfach eingeschn?rt und sitzen an den Wurzelenden und -teilungen. Eigentlich ?hnelt dieser Wuchs dem des Topinambur. Nur sind die Kn?llchen wesentlich kleiner. W?hrend ich den Topinambur meistens sch?le, bevor ich ihn verwerte, ist das beim Knollenziest so gut wie gar nicht m?glich. Es ist nur das Reinigen durch Waschen und B?rsten m?glich. Au?erdem ist der Ertrag eher bescheiden. Zwei Fotos sollen das belegen. Das rechte stellte mir dankenswerter weise Lisl B.Brunner zur Verf?gung. Es zeigt einen Gr??envergleich mit einer Euro-M?nze. Wobei ich dabei behaupten m?chte, da? ihre Ziest-Kn?llchen doch ein wenig gr??er sind als die von mir geernteten.

Ein interessanter Link zu diesem Thema. (Und bitte die Links im zweiten Bild beachten! Da hat mein Freund Fabio schon einiges zusammengetragen!)
Klaus-Peter
ps: Mein kleines gelbes Tier war wieder mal besonderes neugierig ob der kleinen knackigen Kn?llchen. Hier die geheimen Bilder davon. Durch Anklicken sind sie vergr??erbar.

Dienstag, 1. November 2005

Ich habe auch in diesem Jahr Chinakohl als Nachfrucht ausges?t. Obwohl ich am unteren Limit (Ende Juli) ausges?t hatte, sind die K?pfe in diesem Jahr fast alle geschossen.

Zur Erkl?rung. Chinakohl ist eine Pflanze, bei der zu fr?he Aussaaten zu Schossern f?hren.
Au?er nach Kohlarten kann sie auf alle anderen Gem?searten angebaut werden, die bis Mitte Juli ihren Platz r?umen. Die Aussaat wird an Ort und Stelle vorgenommen. Die Pflanzen werden sp?ter auf 30 bis 40 cm Abstand verzogen. Oder man s?t 3 bis 4 Korn pro Saatstelle aus und verzieht dann bis auf die kr?ftigste Pflanze. Die geringe Vegetationszeit erm?glicht eigentlich hohe Ertr?ge eines wohlschmeckenden Gem?se.
Wenn man sie im ausgehenden Sommer s?t, bekommt man normalerweise lange feste K?pfe, bei denen die im Herbst k?rzer werdenden Tage und die sinkenden Temperaturen ein Schossen verhindern. Die ?beraus vielen sch?nen Sonnentage nach vorhergehender K?lte im diesj?hrigen Herbst und die weiterhin anhaltend hohen Temperaturen waren und sind sicher angenehm und haben dem G?rtner viele angenehme Stunden im Garten beschert... aber dem Chinakohl waren sie abtr?glich.

Link zu einer Beschreibung Chinakohl
Klaus-Peter
Montag, 31. Oktober 2005

Zier?pfel (auch als Holz?pfel bezeichnet, botanisch Malus) finden immer gr??ere Beliebtheit in unseren G?rten, auch wenn die Fr?chte zum Rohessen nicht unbedingt geeignet sind. Aber die B?ume erfreuen das Herz zweimal im Jahr , im Fr?hjahr durch die ?ppigkeit der Bl?te und im Herbst durch den wundersch?nen Fruchtbehang, welcher je nach Sorte von cremewei?, rot ?ber orange bis gelb gehen kann.Die Fr?chte sind im Durchmesser 2-3 cm gro?. Mein Zierapfelb?umchen -von dem die Bilder auf dieser Seite stammen- hat rote Fr?chte.

Die Fr?chte sind relativ frostunempfindlich und bleiben wenn man sie nicht aberntet bis Mitte Dezember an den Baum h?ngen, falls sie nicht vorher von den V?geln verschmaust werden.Wenn die meisten Sorten auch weniger zum Rohessen geeignet sind, kann man doch die Fr?chte f?r die Herstellung k?stlicher Kompotte , Gelees und Marmeladen verwenden. Auch erfreuen sich an den Mini?pfeln au?er V?geln noch andere Tiere an dem willkommenen Wintereintrittsfutter.Die B?ume sind schnittvertr?glich und werden bis zu f?nf Meter hoch . Die Fr?chte werden sehr gerne in der Floristik als Dekoration verwendet, auch aufgrund der ausgezeichneten Haltbarkeit. Man kann einen ganzen Zierapfel auch gut als Dekoration innerhalb eines Apfelgeleeglases verwenden. 
- Weitere interessante Links zum Zierapfelthema :
- Gartentipp der Bayerischen Gartenakademie
- Gartenkulturzentrum Niedersachsen park der g?rten
- Gartentechnik.de/News
- Rezept Zier?pfel s??-sauer
"Zierapfel" vollständig lesen
Dienstag, 25. Oktober 2005

In der Nachbarschaft habe ich eine inzwischen etwas verwilderte Anpflanzung von Sauerdornstr?uchern entdeckt. Diese auch als Berberitze bekannte Pflanze hat jetzt im Herbst besonders sch?ne rote Fr?chte. Diese sind beim Gemeinen Sauerdorn (Berberis vulgaris) genie?bar. Holz und Rinde dagegen enthalten ein in hohen Mengen sch?dliches Alkaloid.
Sauerdorn wird zwischen 1 und 3 Meter hoch. Die Bl?tter sind rund und beim Gemeinen Sauerdorn am Rand dornig. Im Herbst f?rben sie sich intensiv rot aus. Sie stehen in B?scheln an Kurztrieben, an deren Basis Dornen wachsen. Die Pflanze bl?ht im Mai bis Juni gelb. Der Geruch der Bl?ten ist etwas unangenehm. Die Fr?chte reifen im September-Oktober aus. Es sind Beeren mit wenigen Samen. Die Form ist l?nglich.
Bei den in meiner Nachbarschaft angepflanzten Berberitzenstr?ucher handelt es sich um Berberis Thunbergii. Diese Berberitze wird auch Thunberg-Berberitze oder Japanische Berberitze genannt. Im Gegensatz zur Gemeinen Berberitze sind die Bl?tter kleiner und gerundet. Der etwas elegantere Wuchs und die besonders sch?ne Ausf?rbung der Bl?tter im Herbst haben wohl dazu gef?hrt, dass meist diese Species in Baumschulen zur Heckenbepflanzung angeboten wird.
Da ich bisher nirgendwo richtig nachlesen konnte, ob diese Berberitzen-Art die gleichen Eigenschaften wie der Gemeine Sauerdorn hat, habe ich vom Genuss der Beeren bisher abgesehen.
Im folgenden Bilder der Berberis Thunbergii:



Die Bilder sind alle durch Anklicken vergr?sserbar.
Ein interessanter Link zum Thema Berberitze
Klaus-Peter
Dienstag, 18. Oktober 2005

Die Phacelia bl?ht zur Zeit auf den Fl?chen, wo sie als Gr?nd?ngung ausges?t wurde, in einem wundersch?nen Blauton.

Ich benutze neben Lupinen auch Phacelia als Gr?nd?ngung. Andere Sorten wie Senf oder Raps werden empfohlen. Aber sie bringen die Gefahr mit sich, dass die Verbreitung der Kohlhernie gef?rdert wird. Also sind alle Pflanzen, die Kreuzbl?tler (also Verwandte der Kohlarten) sind, f?r meinen Garten tabu.
Lupinen bringen eine grosse Blattmasse und lockern den Boden sehr tiefgr?ndig. Sie reichern wie andere Leguminosen Stickstoff in Wurzelkn?llchen an, sind daher an eine gewisse Kulturfolge gebunden.
Phacelia ist mit keiner ?blichen Gem?sesorte verwandt, eignet sich daher am besten als Gr?nd?ngung f?r den Kleingarten. Wenn man sie zeitig genug als Nachfrucht auss?en kann, erlebt man ausserdem die sch?nen Bl?ten dieser Pflanze. In diesem Jahr liegt es wohl eher an den vielen sch?nen Herbsstagen, dass man dieses Bl?tenwunder erleben kann.
Wer sich den Luxus leisten kann, Gartenfl?chen brach liegen zu lassen, kann auch eher auss?en. Und dann sind die Phacelia-Bl?ten im Sommer eine willkommene Bienenweide.
Link zur Seite Bienen.de

Alle Bilder sind vergr?sserbar durch Anklicken.
Link zu weiteren sch?nen Bildern der Phacelia.
Klaus-Peter
Montag, 10. Oktober 2005

Herbstlich gef?rbte Feuerdornfr?chte
An diesen Herbsttagen erfreut mich der Feuerdornstrauch mit seinen unz?hligen roten Beeren. Diese Beeren werden von den V?geln bei einem knapper werdenden Nahrungsangebot -gegen den Winter zu- als Futter gerne angenommen. - Informationen ?ber den Feuerdorn
- Gartenlexikon von heimwerker.de
"Feuerdorn im Herbst" vollständig lesen
Dienstag, 4. Oktober 2005

In diesem Jahr habe ich mal die Sommer-Alternative zum Rapunzel ausprobiert. Und die hiess bei mir Algiersalat (Fedia cornucopiae).
Dieser ?hnelt dem Rapunzel in seinem Aussehen. Die Bl?tter sind aber etwas gr?sser und intensiver im Gr?nton. Das scheint wohl kaum zu verwundern, denn der Algiersalat wird im Fr?hjahr angebaut und w?chst in beginnenden Sommer hinein. Bekommt also das Beste der Sommersonne mit. Aussaattermin ist Anfang April. Mit der Ernte kann man etwa im Juni rechnen.

Der Geschmack ist sehr herzfast. Als Beigabe in andere Salate hat mich der Algiersalat am besten ?berzeugt. Wenn man die Bl?tter von der Pflanze einzeln abpfl?ckt, kann man noch eine Weile nachernten. Und schlu?endlich wird man mit einer sch?nen Bl?te belohnt. Diese zeigt sich in hell-lila Farbt?nen. Ein klein wenig wird man an ein Str?usschen von Veilchenbl?ten erinnert.
 Klaus-Peter
Sonntag, 2. Oktober 2005

Dies ist der dritte und letzte Teil der Serie Cosmea . Während im ersten Teil Klaus-Peter über seine eigenen Erfahrungen berichtete und im zweiten Teil einen Bilderreigen dieser anmutigen Blumen zeigte , möchte ich im dritten Teil manches Wissenswerte dieser Blumenart zusammenfassen.  | | © Klaus-Peter Schurz |
Das Schmuckkörbchen (Cosmos syn. Cosmea) zählt zu den anmutigsten und dankbarsten Schnittblumen in unseren heimischen Gärten. Sie passen auch gut in einen naturgemäß gehaltenen Bauerngarten. Die Pflanze zählt zur Familie der Korbblütler (Asteracae oder Compositae). Die Pflanzen stammen aus Mittelamerika und sind hauptsächlich in Mexiko und weiter südlich beheimatet. In ihrer Heimat wachsen die Blumen oft staudig. In unseren Breiten werden diese Pflanzen nur einjährig gehalten , da sie schon nach den ersten Frosteinbrüchen im Herbst erfrieren. Der Gattungsname Cosmos entstammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Ornament oder Schmuck und enthält einen Vorab-Hinweis auf die Schönheit der runden großen Blüte. Die schlichte Schönheit der Blumenkörbchen wird noch durch das feingefiederte Laub unterstrichen. Trotz ihrer Höhe (1 - 2,0 m) wirken sie zierlich. Die Cosmea kann weiß, rosa , orange , weinrote , purpurne und braune Blüten haben. Die Blüten sitzen endständig mit hübschen großen Strahlenblüten auf aufrechte, weiche Stengel. Wegen der hohen Stengel ist ein Windschutz angebracht, wenn sie in Randlagen kultiviert werden. Die Pflanze wächst in jeden durchlässigen Boden , solange dieser nicht überdüngt ist. Bei trockenen Wetter sollte die Pflanze gut gewässert werden. Die Pflanze sät sich an geeigneten Standorten selbst aus und wenn den Jungpflänzchen ein wenig Pflege und Schutz gegen mit heranwachsende Konkurrenten gegeben wird, kann man sie unproblematisch Jahr für Jahr heranwachsen lassen, und sich an den hübschen Sommerblumen laufend neu erfreuen.  | | © Klaus-Peter Schurz |
Die zwei weitverbreitesten Cosmos Arten- Cosmos bipinnautus - Gemeine Kosmee , Mexikanische Aster
Eine federartige beblätterte Einjährige mit rote , weiße , rosa oder porpurfarbenen Blütenköpfchen. 1.5 m - 2 m hoch wachsend - Cosmos sulphureus - Gelbe Kosmee
Diese Art hat eine ausladendere Form und blüht in vielen Farbtönen von Gelb nach Orange. Wird 0,6 - 1.5 m hoch.
- Weitere Internet-Informationsquellen
- Pflanzenportraits Schöner Garten
- Pflanzenportrait von Horst Lünser
- Viele weitere Cosmea Fotos
Zuletzt Danke noch an Klaus-Peter für die Verfügungstellung der stimmungsvollen Cosmea Bilder.
"Cosmea Teil 3: Wissenswertes" vollständig lesen
Freitag, 30. September 2005

Im Teil zwei heute weitere Bilder von Cosmea. Alle Bilder sollten durch Anklicken vergr?sserbar sein.

Drei weitere Bilder ?ber das Werden und Vergehen dieser Pflanze.

Die Sch?nheit der Blume wird nicht nur durch den Menschen bewundert. Auch viele unserer fliegenden Zeitgenossen besuchen diese Pflanze oft.

Teil drei und damit das Ende dieser Serie folgt bald und wird von Helmut gestaltet.
Klaus-Peter
Dienstag, 27. September 2005

Cosmea (auch Schmuckk?rbchen) genannt w?chst seit Jahren in meinem Garten. Die Blume s?mt sich meist auch selbst aus. Nur hin und wieder mache ich davon Samen. Da dieser lange (?ber drei Jahre) keimf?hig bleibt, ist das nur eine Notreserve f?r schlechte Jahre, die ich eigentlich noch nie so richtig angreifen musste.
Man muss eigentlich nur wissen, was man auf dem Blumenbeet nicht j?ten soll. Da die Pflanze oft bis 1,50 Meter hoch wird, verbieten sich eigentlich die Randbereiche als Standort. Und g?nstig sind leicht schattige Bereiche. Dort bl?ht sie oft noch ?ppiger als in der prallen Sonne.


Dies ist der erste Teil von geplanten drei Teilen zum Thema Cosmea (Cosmos bipinnatus). Der zweite wird am Freitag weitere Bilder aus diesem Jahr zeigen.
Klaus-Peter
ps: Aus aktuellem Anlass ein kurzes Dankesch?n an die 3966 Besucher meiner eigenen Webseite www.tomatengarten.de , die ich vor genau einem Jahr ins World Wide Web gestellt habe!
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