
Heute will ich den hübschen Glockenpaprika (Capsicum baccatum) vorstellen der mit seinen dekorativen glockenförmigen Früchte auf einer hochwachsenden Pflanze einen besonderen Blickfang bietet.
Glockenpaprika rot
Die Chili Pepper Sorte Glockenpaprika rot wird im Sorten Handbuch des Privaten Samenarchivs von Herrn Gerhard Bohl* folgendermaßen beschrieben:
Glockenpaprika rot
Eine äußerst dekorative Form des scharfen Paprikas. Die Früchte ähneln Glöckchen und halten sich sehr lang an den Pflanzen. Hübsche Gewürz- und Zierpflanze für Wintergarten, Kübel und Freiland ! Die mehrjährigen Pflanzen werden viel größer (unter Glas bis 1.5 m) und wuchtiger als Gewürzpaprika. Sehr hoher Zierwert.
Im Arche Noah Sortenhandbuch 2004 wird die Pflanze von einem Erhalter wie folgt beschrieben:
Früchte wie rote Glöckchen hängen lange an der Pflanze, sehr dekorativ.Fruchtfleisch milder als Scheidewände und Samen. Pflanze mindestens 2m hoch, im Kübel kultivieren. Überwinterung bei ca. 15 °C, hell. Ältere Pflanzen können zurückgeschnitten werden. Vollsonniger Standort für gute Fruchtreife wichtig
Ich hatte 2004 einen Glockenpaprika herangezogen der bereits im ersten Jahr eine Höhe von über 2m erreichte. Dieser Glockenpaprika wurde überwintert (im hellen Wintergarten in dem die Temperatur über 10 - 12 ° C gehalten wurde). Ein Bericht über die Auswinterung im März mit Foto der Pflanze kann hier nachgelesen werden.Eine Anzucht eines Stecklings war nicht erfolgreich.
Diese Pflanze wurde im Kübel unter einen Weintraubenhecke aufgestellt und die Pflanze wurde ca. 2,5 m hoch. Ein Foto dieser Pflanze ist links oben zu sehen. Unterhalb sehen sie zwei Detailaufnahmen dieser Pflanze da in der Großaufnahme die dekorativen Früchte nicht deutlich zu sehen sind.
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Neben diesen zweijährigen Glockenpaprika hatte ich eine zweite Pflanze herangezogen die einen wind- und wettergeschützteren Standplatz erhielt. Die Pflanze wurde nur etwa 1.70 m hoch, die Früchte waren aber etwa um einen Viertel größer.
Bestätigen kann ich die in den Sortenbeschreibung gemachte Feststellung, das bei dieser Sorte mehr als bei allen anderen nur die Scheidewände und Samen Schärfe besitzen.
*Beschrieben wurde die Arbeit des privaten Samenarchivs in diesem Tagebucheintrag