
Ich hatte in den vergangenen Jahren mehrfach Andenbeeren angebaut. Diese s??-s?uerlichen Fr?chte werden auch vom Lebensmittelhandel angeboten. Dort sind sie relativ teuer. So verlockt es mich, diese Pflanzen selbst anzubauen. Doch sie wurden meist erst Mitte September bis Anfang Oktober reif. Das war wohl der Hauptgrund daf?r, dass ich es in diesem Jahr mit einer ?hnlichen Pflanze probierte. Es ist die Ananaskirsche (Physalis pruinosa). Die Fr?chte sind ganz ?hnlich der Andenbeere, jedoch deutlich kleiner. Sie erreichte bei mir einen Durchmesser zwischen 8 bis 15 mm. Jedoch sind die sie deutlich eher reif als die Andenbeeren. Ich konnte im Juli die ersten Fr?chte ernten. Diese fielen zumeist von der Pflanze ab, wenn sie reif waren. Bei trockenem Boden kaum ein Problem. Au?erdem scheinen sie relativ lange haltbar zu sein, wenn man sie in der H?lle bel?sst.

Die Pflanzen sind kleiner als die der Andenbeeren. Man kann sie problemlos in T?pfen kultivieren. Das ist auf dem Bild unten links zu sehen. Ein R?ckschnitt der sich immer wieder ver?stelnden Pflanze war bisher nicht notwendig. Das hatte ich in den vergangenen Jahren mit den Andenbeeren praktiziert, damit ich im Freiland noch eine angemessene Ernte erreichen konnte. Die Bl?ten sind etwas heller und kleiner als die der Andenbeeren. Sie haben den gleiche Form. Das mittlere Bild zeigt einen Vergleich. Links die Andenbeere und rechts die Bl?te der Ananaskirsche. Die Fr?chte sind meiner Meinung etwas geschmacksintensiver. Daher kommt sicherlich der deutsche Name Ananaskirsche. Der Rohverzehr der reifen Fr?chte ist ein Genu?.

Das rechte Bild l?sst sich durch Anklicken vergr?ssern und zeigt einen ganzen Teller voller Genu?.
Klaus-Peter