
Heute m?chte ich ?ber eine Wildtomatensorte schreiben. Botanisch ist sie eng verwandt mit den uns bekannten Tomaten. Bekannt ist sie eigentlich fast nur unter Lycopersicon cheesmanii. Manchmal wird sie auch Galapagos-Tomate genannt.
 
| Lycopersicon cheesmaniiLycopersicon cheesmanii wird im Sorten Handbuch des Privaten Samenarchivs von Herrn Gerhard Bohl* folgenderma?en beschrieben: Kleine, ovale Wildtomate mit Spitze. ?hnlich Kirschtomaten - auch bzgl. Geschmack. Soll von den Galapagos-Inseln stammen und salzvertr?glich sein... ...Sehr ?ppige Fruchst?nde, oft mit jeweils 100 Tom?tchen... ...Kultur wie jede Tomate, doch besser mit Regenschutz. In einem Beitrag ?ber Tomaten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hei?t es: Die auf Galapagos vorkommende Wildart (Lycopersicon cheesmanii) enth?lt besonders viel Beta- Carotin, ist unempfindlich gegen Meerwasser und w?chst dort am Strand. (Quelle: www.landwirtschaftskammer.de. Zitat mit freundlicher Genehmigung).
Es ist eine sehr kleinw?chsige Tomate, die wirklich massenhaft Fr?chte tr?gt. Diese Fr?chte haben eine gelbe, durchscheinende Haut. Bei meinen Tomaten war meist eine gr?ne L?ngsstreifung vorhanden, die sich bei den reifen Fr?chten verlor. Die Spitzen waren sehr deutlich ausgepr?gt. Die Ernte war relativ problemlos. Manche anderen kleinfr?chtigen Tomatensorten platzen beim Ernten leicht. Das war hier erstaunlicherweise kaum der Fall. Au?er der geringen Wuchsh?he und den kleinen Fr?chten waren auch Unterschiede in der Blattform erkennbar (im unteren Bild ein Vergleich mit einer anderen Tomate - rechts die Bl?tter von Lycopersicon cheesmanii)  ?ber die Toleranz gegen?ber salzhaltigem Wasser kann ich keine Erfahrungs-werte beisteuern. Ebenso kann ich den beschriebenen Beta-Carotin Gehalt nicht beurteilen. Die Tomaten jedoch schmeckten interessant und gut.
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Beschrieben wurde die Arbeit des privaten Samenarchivs in diesem Tagebucheintrag